CMD – Kiefergelenks- Therapie

 

Was ist das?

C – Cranio (Cranium = Schädel)

M – Mandibuläre ( Mandibula = Unterkiefer)

D – Dysfunktion (Funktionsstörung)

 

Also eine Funktionsstörung zwischen Ober- und Unterkiefer.

Eigentlich ist CMD nur ein Überbegriff für Funktionsstörungen in diesem Bereich.
Diese Funktionsstörungen können zu den verschiedensten Symptomen führen.

 

- eingeschränkte / schmerzhafte Mundöffnung

- Knacken oder Reiben beim Öffnen und Schließen

- ausstrahlende Schmerzen in die Zähne, Mund, Gesicht und Kopf

- die Zähne „passen nicht aufeinander“

- Kopfschmerzen

- Tinnitus

- Schluckbeschwerden

 

Durch die direkte Verbindung zwischen dem Kiefer und den Kopfgelenken gibt es neben dem „Begriff“
CMD auch die Bezeichnung CVD Cranio-Vertebrale-Dysfunktion also eine Fehlregulation zwischen dem
Cranium (Schädel) und vertebrae (Wirbeln)insbesondere den ersten beiden Wirbeln – Atlas und Axis.
Liegen dort Störungen vor kann es teilweise zu sehr heftigen Problemen kommen.

 

- Schwindel

- Nackenschmerzen

- Benommenheit

- Vegetative Regulationsstörungen

 

Was ist zu bedenken?

Die Komplexität dieser Region erfordert ein interdisziplinäres Denken und Handeln!

 

Der Zahnarzt:

Ihr Zahnarzt oder Kieferorthopäde ist für die Funktionsdiagnostik sowie das Einstellen
der exakten Bisslage zuständig.Dass bedeutet, dass sowohl der Bewegungsablauf beim Kauen sowie
die Stellung der Zähne zueinander (Okklusion) von entscheidender Bedeutung sind.
Selbst kleinste Abweichungen hiervon, wie ein fehlender oder zu tief abgeschliffener Zahn,
können erhebliche Probleme verursachen. Daher erfordert es von Ihrem Zahnarzt höchste Präzision und
viel Erfahrung bei der Versorgung von CMD Patienten.

 

Der Therapeut:

Er Ist dafür zuständig, den Spannungszustand aller Muskeln, die den Kiefer beeinflussen zu regulieren,
und somit eine gute und entspannte Beweglichkeit wieder herzustellen. Bei Patienten, die einen chronisch
verspannten Kiefer oder eine eingeschränkte Mundöffnung haben, kann es vorteilhaft sein, schon vor einer
prothetischen Versorgung den Kiefer zu entspannen und die Mundöffnung zu optimieren.
Wenn Schienen oder prothetische Versorgungen auf eine verspannte Kiefermuskulatur angepasst werden,
kann dies in der Folge zu weiteren Problemen führen.  

 

Eventuelle Probleme:

Eine verspannte Kiefermuskulatur kann auch zu Verspannungen im Schulter - Nackenbereich  führen.
Sind diese Verspannungen rein muskulär, können sie meist gut behandelt werden.
Liegen allerdings Fehlstellungen der Kopfgelenke (Atlas / Axis) vor, ist häufig eine echte Atlastherapie
notwendig.  

 

Die Behandlung:

Es gibt verschiedene Konzepte und Ausbildungen, die sich mit dem Thema Kiefer beschäftigen.
Ich bin zertifizierter CMD Therapeut. Da mir die Behandlung mit diesen Methoden
(CMD / manuelle Therapie etc.) zu langwierig erschien, habe ich ein Konzept mit Bestandteilen
aus verschiedenen modernen Behandlungsformen wie z.B. FDMLNB und RESET etc. entwickelt.
Dies ermöglicht häufig eine zügige Entspannung der Kiefermuskulatur und damit auch der
Mundöffnung.