Stoßwellentherapie



Was ist das überhaupt ?

Stoßwellen sind Schall- bzw. Druckwellen, die je nach Typ fokussiert oder radial (kugelförmig) in das Gewebe eingebracht werden. In den  behandelten Geweben, wie Muskeln, Sehnen und Bändern können sie Verklebungen, Vernarbungen, Verwachsungen, Verkalkungen und Verkrampfungen auflösen. Dazu muss die schmerzauslösende Stelle genau lokalisiert werden. Mit dem Applikator werden dann direkt dort die Stoßwellen appliziert.  So können die Druckwellen punktgenau das Schmerzzentrum bzw. die Schmerzursache bekämpfen. Dabei werden die körpereigenen Reparaturmechanismen so stark angeregt, dass die meisten Schmerzen sofort spürbar nachlassen. Entzündungsprozesse klingen ab und das Gewebe kann sich regenerieren.

 

 


Was kann mit der radialen Stoßwellentherapie behandelt werden?

Sehr gute Ergebnisse werden unter anderem bei folgenden Problemen erreicht:

-    Fersensporn / Fascitis plantaris
-    Tennisarm / Golferarm (Golferellenbogen)
-    Achillessehnen Reizung (Achillodynie)
-    Patellasehnenreizung („Jumper`s knee“)
-    Schienbeinschmerzen / Tibiakanten-Syndrom
-    Muskelverspannungen durch sog. Trigger
-    Chronische Schulter- Nackenbeschwerden
-    Myofasziale Schmerzsyndrome
-    Narbenschmerzen



Welche Vorteile bietet Ihnen die Stoßwellentherapie?

Vor allem die radiale Stoßwellentherapie ist eine sehr komplikationsarme Therapiemethode, die sich durch eine sehr hohe Erfolgsrate auszeichnet. Dies ist besonders bemerkenswert, da viele Patienten erst dann auf dieses Verfahren aufmerksam werden, wenn viele andere Verfahren bereits ausprobiert wurden und das Problem schon einen chronischen Verlauf genommen hat. Studienergebnisse bestätigen bei dieser Therapie eine Erfolgsrate von  fast 80 %.
Sicher ist, dass mit der radialen Stoßwellenbehandlung Versteifungen und Reizzustände an den Muskel- und Sehnenansätzen deutlich reduziert werden können. Häufig ist schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Schmerzlinderung spürbar.
Generell gilt, dass die radiale Stoßwelle eine äußerst effektive Ergänzung zur Behandlung von muskulären und  Sehnenproblemen ist, mit der auch therapieresistente Muskelverhärtungen und sogenannte Triggerpunkte schnell und schmerzarm behandelt werden können.



Ist die Stoßwellentherapie gefährlich?

Dazu müssen grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren unterschieden werden; die fokussierte Stoßwelle und die radiale Stoßwelle.

Die fokussierte Stoßwelle arbeitet mit 100 – 1000 bar und hat eine Pulsdauer von ca. 0,2 Microsekunden. Damit ist es möglich, z.B. Nieren- und Gallensteine zu zertrümmern. Damit hat sie durchaus das Potential zur Gewebeschädigung.

Die radiale Stoßwelle hingegen arbeitet mit einem Druck von 1 – 6 Bar und einer Pulsdauer von 0,2 – 0,5 ms. Dies bietet völlig andere Einsatzmöglichkeiten z.B. zur lokalen Verbesserung der Durchblutung und zur Gewebsregeneration. Sie ist somit als ungefährlich einzustufen.

Wie häufig muss mit der Stoßwelle behandelt werden?

Je nach Problembild kann das natürlich variieren. Bei der Behandlung von Tennisellenbogen / Tennisarm sowie Fersenspornen, sollten sie spätestens nach der dritten Behandlung eine deutliche Linderung der Beschwerden merken. Häufig tritt diese auch schon nach der ersten Behandlung ein. Zur vollständigen Abheilung werden ca. 4 – maximal 10 Behandlungen benötigt. Meist reichen fünf Behandlungen aus.


Was kostet die Behandlung mit der Stoßwelle?

Einfache Behandlung  z.B. bei Tennisarm        35 €

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Stoßwelle auch im Rahmen einer verordneten Krankengymnastik zu integrieren. Sprechen Sie mich einfach darauf an.